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ASV-DAMEN holen Bronze in österr. Wasserball-Bundesliga

05. 07. 2016
Bregenz Runde: hintere Reihe: Maghörndl, Pejic, Strauch, Brenner, Jiranek, Losert, Trainer Stejskal vordere Reihe: Pröbstl, Polak, Rothberger, Prindl, Kirschner

Die ASV-Damen in Action: Jiranek, Strauch, Pröbstl

Selfie: hinten: Kirschner, Strauch, Maghörndl, Rothberger, Jiranek; vorne: Ribic, Brenner, Pröbstl

Innsbruck Runde: hinten: Kirschner, Pröbstl, Jiranek, Ribic; vorne: Rothberger, Maghörndl, Brenner, Strauch

Die Damen-Wasserballcommunity ist eine kleine in Österreich und so verstärkten auch dieses Jahr Spielerinnen des ORF, USCK, LSK und IWV den Arbeiter Schwimm Verein unter Trainer Bernard Stejskal. Die Voraussetzungen waren denkbar schlecht, hatten doch die zwei stärksten Spielerinnen nach dem letztjährigen Gewinn des Staatsmeistertitels den Verein verlassen: Zsofi Toth in Richtung Innsbruck und Janin Stejskal in den wohlverdienten „Ruhestand“. Zudem verabschiedete sich Katharina Kopetsch in die Babypause – wir gratulieren an dieser Stelle zum kleinen Konstantin!

In der Heimrunde im Jänner musste man erkennen, dass es dieses Jahr nichts zu holen gab: Die Bregenzer, verstärkt mit etlichen deutschen Legionärinnen, waren eine Nummer zu groß und Innsbruck präsentierte sich als Titelanwärter. Überraschend dann die 7:8 Niederlage gegen den WBV Graz, wo man in letzter Minute ein unglückliches Tor hinnehmen musste, nachdem man 4 Viertel beherzt gekämpft und das Spiel kontrolliert hatte.

Ausgerechnet zur Runde im weit entfernten Bregenz reiste der ASV Wien endlich mit voller Ersatzbank an und konnte somit einen deutlichen 12:7 Erfolg gegen den unmittelbaren Konkurrenten Graz feiern. Bemerkenswert das Comeback von Nadja Losert nach mehrjähriger Wasserballpause und die Leistungen der jungen Mariella Polak in ihrer ersten Bundesligasaison!

Der Monat Juni stand dann ganz im Zeichen des Wasserball: Die zwei letzten Runden der Bundesliga und ein EU-Nations-Turnier in Prag, bei dem Klara Jiranek, Simonetta Prindl, Julia Kirschner und „Einser-Golie“ Cordula Pröbstl das Nationalteam verstärkten, standen am Programm. Ersatzgeschwächt durch Krankheit, Uni-Prüfungszeit,… machte man sich auf den Weg nach Fürstenfeld. Mit dabei Vanja Ribic, Nachwuchsspielerin des ASV, bei ihrem ersten Bundesliga-Einsatz. Auch diesmal konnte Graz 4:8 besiegt werden. Gegen Bregenz, die diesmal ohne die überragende Legionärin Sandra Schilling antraten, gelang fast die Sensation: Bis zum dritten Viertel konnte man auf Augenhöhe mitspielen, dann musste man das Match zu siebt beenden und verlor doch deutlich.

Ähnlich das Bild in der letzten Runde im Innsbrucker Tivoli: Ohne Simonetta Prindl und ohne bzw. nur einer Ersatzspielerin verlor man gegen Innsbruck und Bregenz (wieder nach einem Unentschieden zur Pause), und fixierte mit einem knappen 8:7 Sieg gegen Graz den dritten Platz in der diesjährigen Meisterschaft. Beachtlich: Vanja Ribic schoss ihr erstes Bundesligator gegen die Ländle-Damen!

Die Leistungen haben gezeigt, wie wichtig der Nachwuchs für den Fortbestand einer Mannschaft ist und machen Lust auf die neue Saison!

 

(Danke an Klara für den Bericht)

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